Freitag, 16. Februar 2018

Tipps & Tricks für Sibirien

Das wird eine Räucherkammer. Vorn die "Brennkammer", die Kuhle davor verstärkt den Kamineffekt. Der Rauch kühlt in dem Graben ab und räuchert hinten in einem Folienzelt den Fisch.

Man beachte den Hintern des Konstrukteurs. Das ist eine "sidushka" (Sitzplatz) oder auch "podzhopnitsa" (Hinternunterlage). Der Allerwerteste einer Outdoorlotschka bzw. eines Outdoorniks wird sich nie mehr kalt oder nass anfühlen.

Mittwoch, 14. Februar 2018

Wanderung zum hängenden Stein

Route from Jermakovský rajón to Jermakovský rajón, 5,4 km - 02:18 hrs,
https://mapy.cz/s/2oJ5j
Viele Grüße aus Thüringen (oder von Sonstwo) Eberhard Elsner 


Ein Optimist nimmt die Dinge nicht so tragisch, wie sie sind.
Karl Valentin.
http://www.lebensreise.com

Montag, 11. Dezember 2017

Der Highway "Alexander von Mazedonien" wächst

Demir Kapija
Dieses Bild machte ich auf unserer Balkan-Fahrt 2006 am
Vardar-Durchbruch, dem "Eisernen Tor" Mazedoniens (Demir Kapija). Es
wurde vielfach im I-Net kopiert und sogar in mazedonischen Zeitungen
verwendet. Heute habe ich mal wieder eine Kontrollsuche bei Google's
Bildersuche beantragt und es kam folgendes, als "ähnliches" Bild zum
Vorschein:
Baustelle zum Highway "Aleksander von Mazedonien"
Die Bahnstrecke unten ist übrigens Teil der Bagdad-Bahn vom deutschen
Kaiser. Dessen Bildnis ist noch heute am Tunnelportal gleich hinter
dieser neuen Brücke zu erkennen.

Montag, 4. Dezember 2017

Chakassien - Tuwa 2018

Plan aktuell:
Anreise per Flug nach Abakan, A161 durch Chakassien, weiter die A162 (teilweise Gravelroad) nach Kysyl (Hauptstadt der Republik Tuwa), die M54 über NP Ergaki wieder zurück nach Abakan

Der Trek

 

Dienstag, 31. Oktober 2017

Bofentour 2017: Herwart auf dem Jeschkenkamm

28. - 30.10.2017; Teilnehmer: Der Abt, Ralf, Manne, Helmut, Jenser und EbsEls

Endlich war es soweit, es dämmerte, ich konnte aufstehen. Pinkeln war schon seit drei Stunden notwendig. Nun also endlich aufstehen.
Gestern Abend in der Kneipe der Chata Pláně pod Ještědem hat die Wirtin uns immer wieder vor dem herannahenden Sturm mit 130 km/h gewarnt, sie wies bei jedem Wetterbericht auf den Fernseher. Einen Platz in ihrer Herberge wollte sie uns aber nicht anbieten. Ralf fand auf der Leeseite des Jeschkenkamms einige moosige Plätzchen im Wald für unsere Zelte, dann gleich in der späten Dämmerung dort aufgebaut.
Der auch noch am Morgen mächtige Sturm riss mir den Apsidenvorhang des Hubba Hubba aus der Hand, die Böe blies zwei Liter Graupelregen in mein Zelt. Der Häring zum wieder Abspannen des Zeltes war nicht mehr im Laubblatthumusboden zu finden. In Unterhosen bei immer wiederkehrenden Böen mit Graupelschauer begann ich mit den Abriss des Zeltes. Plötzlich spreißelte 20 m hinter mir Holz, ein Baum knickte ab und krachte zu Boden. Dem einem Gott zum Dank, nicht auf die Zelte meiner Freunde, die noch in ihre mehr oder weniger trockenen Schlafsäcke gekuschelt, auf das Ende des Regens warteten. Ich fand einen halbwegs windschattigen Platz bei der anderen Herberge, um meine sieben Sachen mit klammen Fingern notdürftig zu ordnen. Die Temperatur lag knapp über dem Gefrierpunkt. Der windschattige Platz bot uns auch ein paar Bänke und Tische für das Frühstück. Wir setzen unsere Wanderung auf dem Kammweg zum Gipfel des Jeschken fort.
Das Heulen und Donnern des Sturms um den Turm auf dem Jeschken war überaus beeindruckend. Nach dem mehrbierigen Besuch des Turmrestaurants ebbte der Sturm etwas ab. Vom Zelten waren alle geheilt, die nächste Übernachtung sollte in einer festen Unterkunft sein. Als es langsam dämmerte, erreichten wir den Křižanské Sedlo zum Kryštofovo Údolí. Dort sollte es eine Pension Novina geben, schnell gefunden, aber alles dunkel. Ab 16 Uhr sollten Gäste laut eines Aushangs Eingang finden. Dieser Zeitpunkt war verstrichen, der Abt, Ralf und Manne hatten keine Geduld, sie suchten in Novina nach Alternativen. In der Tat gab es aber einen großflächigen Stromausfall, niemand wollte Gäste ohne Strom in eine der zahlreichen weiteren Pensionen aufnehmen. Wir entschlossen uns in der Hoffnung auf eine Zugverbindung zum nächstgelegenen Bahnhof in Křižan zu laufen. Dort stand sogar ein Triebwagen, der Bahnhofsvorsteher sagte jedoch: “Keine Strom, Autobus kommt erst morgen früh.” Nach einigem Hin&Her ließ er uns aber im Warteraum, dessen Nachtspeicherofen noch ein wenig Wärme und Trocknung spendete, bofen.
Kurz vor Sechs sprang das Licht an, wenig später offenbarte der Bahnhofsvorsteher den Bofern: “In 10 Minuten fährt der Bus nach Liberec.” Naja, so schnell sind wir nicht fertig. Wir verfrühstückten unsere flüssigen und festen Proviantreste. Ich hatte die Lust komplett verloren: “Ich will heim!” Die anderen Fünf sind noch einen halben Tag lang bis in die Gegend von Jítrava gewandert und mit dem Bus nach Hrádek nad Nisou. Auf der Heimfahrt erhielt der Sturm durch die Zugausfallanzeigen auf den sächsischen Bahnhöfen auch einen Namen: Herwart.

Montag, 9. Oktober 2017

Vorschlag: Bofentour 2017 zum Reformationstag

Anfahrt per Bahn am Sonnabend:

Freital-Potschappel
ab 06:42
1
Mitteldeutsche Regiobahn Richtung: Dresden Hbf
Fahrradmitnahme begrenzt möglich
Dresden Hbf
an 06:51
13

Dresden Hbf
ab 07:08
11
trilex-express - Die Länderbahn GmbH DLB Richtung: Mittelherwigsdorf
DB-Fahrkarten werden anerkannt , Fahrradmitnahme begrenzt möglich , nur 2. Klasse
Mittelherwigsdorf
an 08:33
 


Mittelherwigsdorf
ab 08:37
3
Bus Richtung: Hradek nad Nisou
nur 2. Klasse , Schienenersatzverkehr
Hradek nad Nisou
an 09:03
 

Hradek nad Nisou
ab 09:32
 
trilex - Die Länderbahn GmbH DLB Richtung: Liberec
Fahrradmitnahme begrenzt möglich , nur 2. Klasse
Liberec
an 09:55
 


Liberec
ab 10:30
 
Regionalzug Richtung: Stara Paka
Fahrradmitnahme begrenzt möglich , Halt nur bei Bedarf (Pilinkov --> Pilinkov), nur 2. Klasse , Rollstuhlstellplatz
Pilinkov
an 10:35
 

Die Wanderetappen

Datum      Tag      Start / gpx          Ziel / kml 
km kum.   Höhe kum.


27.10.2017 Freitag zu Gert

28.10.2017 Samstag  Liberec-Pilinkov     byv. Jäkelova bouda
14   14   693  693  Bivakhütte (unbewirtschaftet)

29.10.2017 Sonntag  byv. Jäkelova bouda  pod Vranimi skaly 
18,5 32,5 625 1318  dort sollte auch eine Hütte sein

30.10.2017 Montag   pod Vranimi skaly    Talsperre Nad?je 
19,2 51,7 784 2102  im Sommer eine Badestelle

31.10.2017 Dienstag Talsperre Nad?je     Bahnhof Jedlova
 8   59,7 347 2449  von dort nach Heeme

Grundlage der Tourenplanung: mapy.cz
gpx zum aufs Navi/Handy laden Link in der Spalte Start
kml zum Angucken auf GoogleEarth Link in der Spalte Ziel

Freitag, 12. Mai 2017

heise online: Überleben in den Wäldern der West-Ukraine


------------------------------------------------------------------------
Lesenswert ...
------------------------------------------------------------------------


Überleben in den Wäldern der West-Ukraine


Andriy Manchuk ist Chefredakteur eines der bekanntesten linken Internet-Portale in der Ukraine, Liva.com.ua[1] , Liva.com.ua/translate.html[2] ), Buchautor und Blogger. Von 2006 bis 2014 war er als Journalist angestellt bei den Zeitungen "Gaseta po-kiewski" und "Sewodnja". Jetzt schreibt er für die regierungskritische Website strana.ua[3] . Mit Andriy Manchuk sprach Ulrich Heyden in Moskau.